Neben der Audioinstallation hier noch weitere Vorschläge zur Anti-Austellung:

„Wo ist überhaupt dieser Österreichische Platz?“

Kongress der ökologischen Klasse -> eventuell Titel unter dem die Anti-Ausstellung passiert?

Der Österreichische Platz ist in zwei Ebenen geteilt, auf der oberen mit dem Rondell ist der Platz nicht mehr spürbar und ist ein reines Verkehrsbauwerk. Er hat dadurch seine Funktion als demokratische Versammlungsstätte, als offenen Begegnungs- und Aufenthaltsort eingebüßt. Diese Disparität von Platz und Verkehrsbau soll im Zuge der Anti-Ausstellung hervorgehoben werden:

•⁠  ⁠Kongress oder Versammlung mit Stühlen auf Verkehrsinseln, Anti-Atmosphäre spürbar machen durch Schwierigkeit dort Gespräche zu führen, Gefühl von Unsicherheit durch die Geschwindigkeit der Maschinen.

-Wegweiser, die die großen Strecken, die Schwierigkeit über den Platz zu navigieren, aufzeigen. (Vielleicht wie Wanderwegweiser, mit Schwierigkeitsgraden(?), Gehzeit, abhängig von Fortbewegungsmittel (?) )

-Zugänglichkeit des Platzes von oben, evtl. mit Bannern oder Transparenten die diese theoretischen Verbindungen darstellen. Wieso ist der Platz nicht immer offen??

Einbringen von Mikroorganismen, um den Platz auch für andere Lebewesen und Pflanzen zu öffnen: beispielsweise Moos und/ oder Flechten, da diese sich recht einfach auf rauen Flächen (Wände, Stützen, Geländer, etc.) ansiedeln lassen. („Wem gehört die Stadt?“)

1. Moose/ Flechten

    – Kann sich gut auf beton und versiegelten Flächen ansiedeln 

    – Flechten (Symbiose aus Pilzen und Algen) sind sehr widerstandsfähig 

2. Gräser

    – Brauchen teilweise nur sehr wenige Nährstoffe 

    – Kleines Wurzelvolumen

    – Zb. Straußgras, Sandsegge

3. Bäume/ Sträucher 

    – Können sich in Fugen und oder dünner Substratschicht ansiedeln 

    – Zb. Birke, Weide, Robinie

4. Pionierpflanzen

    – Zb. Maierpfeffer, Schafgarbe

-> Anti-Austellung als eine Art Workshop, wie z.B. ein Insektenhotel bauen und dieses als ,Protestarchitektur’ an diesem Ort anbringen? 

„“ = Zitate vom Stadtlücken e.V.