
Ein möglicher und spannender Ansatz zur Biodiversifizierung und Symbiose könnte Aquaponik und Permakulturen liefern, beides Ansätze die natürlichen Nährstoffkreisläufen aus der Natur nachempfunden sind.
Aquaponik ist ein nachhaltiges System, das Aquakultur (Fischzucht) und Hydroponik (pflanzliche Aufzucht in Wasser) kombiniert. In diesem geschlossenen Kreislauf werden Fische und Pflanzen gemeinsam in einem symbiotischen Umfeld kultiviert. Die Fische produzieren Abfallstoffe, die im Wasser gelöst sind und durch Bakterien in Nährstoffe umgewandelt werden, die dann den Pflanzen als Dünger dienen. Im Gegenzug reinigen die Pflanzen das Wasser, das danach wieder in die Fischbecken zurückgeführt wird.
Vorteile der Aquaponik:
Vorteile:
- Emissionsfreies System, CO2 wird von Pflanzen aufgenommen und der produzierte Sauerstoff wird von den Fischen verwendet
- keine Nitratbelastung der Gewässer
- erhebliche Wassereinsparungen
- vertikale Pflanzenanordnung und Beckenanordnung möglich und dadurch minimale Flächennutzung
- Schädlingsfrei und damit besonders effektiv und umweltschonend
- natürliche Düngung
- klimatisch unabhängiges System
Der Mensch kümmert sich als Pfleger um die Futterzufuhr für die Fische, entscheidet welche Pflanzen angebaut und entnommen werden und kann so Standort unabhängig lokal und nachhaltig produzieren. Zusätzlich können die physikalischen Eigenschaften des Wassers in der Architektur genutzt werden und sowohl für mehr thermischen Komfort sorgen als auch fließendes Wasser in die Gestaltung der Gartenanlagen oder Innenbereiche einbringen.




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