Wir arbeiten daran, die Natur dem Menschen zurückzugeben und uns von der Natur oder den verschiedenen “Naturen” nur das Nötigste zu nehmen. Durch minimale Veränderungen unseres Lebensstandards sowie die Anpassung unserer Wohnflächen und Ernährungsweisen benötigt der Mensch deutlich weniger Ressourcen und lernt, rücksichtsvoller mit der Macht umzugehen, die ihm auf der Erde gegeben ist.

Unser Ziel ist es, ein positives Storytelling zu entwickeln, in dem der Mensch nicht mehr ausschließlich als destruktive Kraft dargestellt wird, die die Welt negativ verändert. Stattdessen soll er eine positive, verantwortungsvolle und gemeinschaftliche Rolle übernehmen, sodass niemand sich dafür schämen muss, Mensch zu sein.

Adding the new to the old creates a symbiotic structure, both preserving the dignity of the existing structure and lending charisma to its new function.

Clusterwohnen und modulare Wohnsysteme

Wir denken über Clusterwohnungen nach und das Konzept, mehrere verschiedene Dominio-Häuser zu einem Haussystem zu verbinden. Dieses System soll nicht als isolierter Solitär verstanden werden, sondern als statisches Modell innerhalb eines größeren Wohnsystems.

Rückblick auf das letzte Feedback

Im letzten Feedback haben wir folgende Themen diskutiert:

1. Was passiert, wenn der Mensch sich zurücknimmt?

• Welche Elemente können ausgelagert werden?

• Wie verändert sich der Lebensraum durch diese Rücknahme?

2. Theorie der Reduktion der Siedlungsfläche

• Kein Storytelling des Verzichts, sondern die Erkenntnis des Überkonsums und das Streben nach Maßhaltigkeit.

• Einbeziehung der Idee des Epikureismus, nach der wahres Glück aus der Befriedigung einfacher, grundlegender Bedürfnisse entsteht. Übermäßiger Konsum führt zu Unruhe und Leiden – eine Perspektive, die auf die gesamte Welt übertragbar ist.

• Akzeptanz natürlicher Grenzen, wie es im Stoizismus beschrieben wird.

3. Warum ist menschlicher Einfluss nicht immer negativ?

• Warum streben wir in einer kapitalistischen Gesellschaft nach immer mehr – nach dem Besten, dem Größten und noch mehr als zuvor?

• Positive Einflussbereiche:

Almwirtschaft: Fördert die Artenvielfalt, verhindert Verwaldung und schafft ein Gleichgewicht zwischen verschiedenen Ökosystemen.

4. Reduktion der Wohnfläche und neue Ansätze

• Ursprünglich war die „Villa Dominio“ für fünf Personen gedacht. Wie kann diese Fläche weiter reduziert werden?

• Ein Ziel könnte sein, 50-60 % der Grundfläche einzusparen, indem Clusterwohnungssysteme übernommen werden.

Qualitäten als Planer schaffen:

• Ein Haus an einen Berg oder Hang zu stellen.

• Die Fassade zur Hangseite hin zu schließen und die Dachfläche durch natürlich gewachsenen Boden fortzuführen.

5. Arbeitsweise von Bel.cx Architekten im Sinne Le Corbusiers

• Nicht mit Grundrissen arbeiten, sondern mit Materialaspekten und räumlichen Konzepten.

• Integration und Harmonie mit unterschiedlichen „Naturen“.