Dokumentation der Fermente vom Fermentierworkshop am 28.11.2024.

Mit Zustimmung unserer Kommilitonen wurden hier verschiedene Fermente beobachten und deren Erfolg: 

EINLEITUNG: Am 25.11 wurden die Fermente hergestellt, alle auf der Basis von Wasser und Salzlösung von 5%. Die Zutaten zum einlegen konnten alle selbst gewählt werden. Schon nach dem Ersten Tag verlor das Glas etwas Flüssigkeit. Die Farbe der Flüssigkeit hat sich nach etwa 1-2 Tagen schon verändert. Das Öffnen und die Entlassung von Gasen nach dem fünften Tag, wurde bei keines der beobachten Fermente durchgeführt. Alle Fermente sind 16 Tage ungeöffnet geblieben.

ERFOLGREICHE FERMENTE:

von Samuel Klinge & Jannick Bamler

Die Roten Beete Fermente mit Karotten sind das erste Mal nach 15 Tagen geöffnet worden. Der Geruch des Glases und Inhalt sagen darüber aus, dass es erfolgreich gewesen ist. Es hat einen etwas spitzen Geruch nach Kraut, aber es riecht nicht unappetitlich. Die Flüssigkeit im Glas ist klar, außer natürlich neben der roten Verfärbung von der Roten Beete.

Die beiden Fermente wurden einfach im Atelier gelagert ohne besonderen Schutz vor Sonne oder Helligkeit. Die Raumtemperatur war in etwa bei 18-20 Grad je nach Tageszeit.

UNERFOLGREICHE FERMENTE:

Fermente von Soli Park & Sooyeon Jo

Ferment Noemie Jaegle & Lea Kastigen

Im Gegensatz dazu die Negativbeispiele oder, eher die nicht essbaren Beispiele. Das Ferment ist 16 Tage ungeöffnet gewesen. Hat in einem Schrank ohne Sonnenlicht verweilt. Beim ersten Mal öffnen des Gefäß kam eine sehr strenger Geruch raus. Es roch nach verfaulten Eier und Schwefel, eine eindeutiges Zeichen, das dass Ferment schlecht geworden ist. Weitere Anzeichen die, dass die Flüssigkeit trüb geworden ist und sich weiße Schimmelsporen am Boden des Gefäßes gesammelt haben. Die Art wie die Zutaten in der Flüssigkeit gehalten wurden, sind bei den guten und schlechten Fermenten teilweise gleich, daran kann es also nicht liegen.

ZUSAMMENFASSUNG: Schlussfolgernd sind wahrscheinlich mehrere Faktoren die zum Erfolg oder Misserfolg des Fermentes führen. So genau auf ein Detail kann man es zu diesem Zeitpunkt nicht sagen, aber die Faktoren sind auf jeden Fall:

1. Zutaten 

2. Zubereitung

3. Nachbeobachtung nach dem Einlegen

—> Unbedeutende Faktoren sind auf jeden Fall wo genau es gelagert wird. Den die Raumtemperaturen für alle Fermente waren gleich.

Unsere Theorie ist das es an den Gemüse liegt was man zum Fermentieren gewählt hat. Vielleicht sind Gemüse die weniger Wasserinhalt haben besser für eine 5% Wassersalzlösung gedacht. Ein weiterer großer Faktor könnte die Zubereitung sein, vielleicht sind dünn geschnittene Streifen einfach besser für den Erfolg des Fermentes.